Mittwoch, 7. Oktober 2015

Die neue Kollektion ist online

Mein Blog liegt mehr oder weniger auf Eis und das tut mir leid. Mir fehlt die Zeit, um regelmäßig zu berichten. Dafür ist mein Job als Projektleiter in einer IT-Agentur leider zu vereinnahmend.

Dennoch möchte ich euch die neuesten Ereignisse nicht vorenthalten. Ich habe den Sommer genossen habe, viel Zeit mit der Familie verbracht und bin einfach ab und zu früh zu Bett gegangen. Die Nähmaschine wurde nur für Milous neue Klamotten angeworfen, und stand ansonsten für alles, was sonst in den DaWanda-Shop wandert, still. Ich wollte einfach nicht mehr in der Nacht nähen.
Doch nun ist der Sommer vorbei, die Abende werden dunkler und für mich fängt nun wieder eine fleißige Schaffensphase an. Meine neue Kollektion der Handytaschen ist seit heute online.





Donnerstag, 5. März 2015

Lieblingsspiele mit 18 Monaten

Es ist gar nicht so leicht, ein Kleinkind zu Hause bei Laune zu halten. Denn so richtig mit z.B. Bauklötzern, Eisenbahn, Schleich-Tieren spielt Milou noch nicht. Sie befindet sich irgendwie gerade in so einer Zwischenphase, wo nicht mehr jedes Spielzeug interessant ist und viele Spielzeuge noch nicht das richtige sind. Das Babyspielzeug haben wir schon lange weggeräumt. Hier nun eine Liste, von Aktivitäten (für drinnen), die gerade total angesagt sind:

- Sticker kleben: Wir haben so ein Stickeralbum mit Stickern rund um die Stadt (noch von der großen Schwester übrig). Zwar klebt Milou noch alles wild und übereinander auf, doch es schult die Feinotorik und sie lernt ganz viele neue Wörter. Highlight ist jedes Mal, wenn man ihr einen Sticker auf die Nase klebt. Dann flitzt sie davon und sagt "Papa zeigen, Nade!" ((" Dem Papa die Nase zeigen")

- Mit Murmeln spielen: Es vergeht kein Tag, an dem nicht der ganze Wohnzimmerboden mit lauter "Kuller, Kuller" bedeckt ist. Die Dinger findet man mittlerweile überall bei uns in der Wohnung.

- Kneten: Als ich Mama wurde, habe ich mir nicht ausgemalt, dass ich regelmäßig morgens um 6:30 Uhr dasitze und mit dem Kind kneten werde. Was solls, man gewöhnt sich an alles.

- Knöpfe sortieren: Was als gute Idee anfing (siehe Bild 1), endet mittlweile jedes Mal damit, dass die Knöpfe nur noch wie wild herum geworfen werden. Am Ende wird MEINE Feinmotorik geschult, indem ich hunderte winziger Knöpfchen wieder aufheben muss, um sie zurück ins Glas zu befördern. Genauso wie bei den Murmeln findet man überall in unserer Wohnung Knöpfe!


Bild 1


Bild 2


- Malen: Dazu gibt es nicht viel zu sagen. Malen macht immer Spaß, in jedem Alter.

- Bücher anschauen: Das können wir stundenlang machen. Die Bücherkiste hatten wir sogar schon so oft angeschaut, dass alle Bücher langweilig wurden. Ich musste einen neuen Schwung altersgerechter Bücher kaufen. Die Babybücher habe ich schon aussortiert. Am liebsten mögen wir zur Zeit Pip und Posy, Pusten, Trösten, Pflaster drauf und alle Bücher, in denen jemand " Aua hat", davon ist Milou gerade am meisten fasziniert und will immer trösten.



Dackelshirt

Ich mag ja sehr gern die Kinderkleidung von Miniboden. Doch bei den Preisen verschlägt es mir jedes Mal den Atem. Das ist einfach zu teuer für uns, zumal die Kleinen das ja auch gar nicht lange tragen. Irgendwie habe ich dann spontan ein Shirt genäht, was vom Stil her so ähnlich ist. Die Ärmel sind mir dabei viel zu lang geraten, aber macht ja nix. Dafür kann Milou das Shirt sehr lange tragen. Ich bin zufrieden, sogar mit den Applikationen, die ich vollständig mit der Nähmaschine gemacht habe.  Der Popo vom Dackel findet sich übrigens hinten auf dem Shirt.



Samstag, 10. Januar 2015

Rückblick in Bildern

Gerne hätte ich in der Weihnachtszeit pinterestmäßige Posts mit tollen Basteleien, Deko und Gebackenem geschrieben, doch bei uns ist die Vorweihnachtszeit immer so gar nicht pinterestmäßig. Ich ersticke in den Wochen vor Weihnachten in einem Berg an Bestellungen aus meinen DaWanda-Shops. Das ist zwar wirklich toll, doch dadurch ist meine Vorweihnachtszeit wenig glitzernd sondern super-stressig. Damit es am Ende natürlich trotzdem ein schönes Weihnachtsfest mit der Familie gab, wurde die letzte Nacht vor Heiligabend geschmückt, gekocht und gebacken...also Rekonstruktion der Adventszeit in 6 Stunden. Dass ich in so einer Zeit nicht zum Blog schreiben komme, war mir von vornherein klar. Hinzu kommt, dass Milou und ich unseren kompletten Weihnachtsurlaub über krank waren. Trotzdem war es schön, mal wieder so viel Zeit zusammen zu haben.

Nun soll es endlich einen Rückblick geben, der ein wenig die Meilensteine der vergangenen Monate zeigt.

Mit 16 Monaten laufen gelernt:


Zum ersten Mal Schlitten gefahren (dabei die Füße bewegt, als wäre säße man auf einem Bobbycar):


Eine gemeinsame Lieblingsbeschäftigung gefunden ("Käthe, Käthe", "Nein Milou, nicht die Käthe essen!"): 


Gelernt auf einem Besen zu fliegen: 


Offensichtlich noch nicht sauber essen gelernt: 


Weihnachten gefeiert:


Sich über Weihnachtsgeschenke gefreut: 


Ein tolles Weihnachtsgeschenk von der Oma bekommen: 


Einen neuen Pulli von Mama genäht bekommen:



Freitag, 7. November 2014

Die Woche...

...war so anstrenged! Ich habe heute zum ersten Mal diese Woche mit Milou Abendbrot gegessen - und es ist Freitag. Die ganze Woche war ich unterwegs, Dienstreise nach Düsseldorf, Firmenveranstaltungen am Abend, nachmittags lange im Büro. Und mein armes kleines Baby musste jeden Tag bis mindestens 17 Uhr im Kindergarten bleiben. Dann holte Papa sie ab und gegen 18 Uhr holten sie mich dann vom Büro ab und fuhren zusammen nach Hause. Milou wurde mit fortlaufender Woche immer unzufriedener. Ihre Angst, dass Mama schon wieder geht, wurde von Tag zu Tag schlimmer. Letzte Nacht lag sie dann die ganze Zeit kuschelnd auf mir, weil sie mich tagsüber so vermisst hat. Mein Mutterherz wurde ganz schwer :-(

Ich bin froh, dass die Woche jetzt vorbei ist und wir nun endlich wieder Zeit zusammen haben. Für das Wochenende haben wir nichts geplant, außer wieder auftanken!




Guckt mal, Milou ist schon super mit dem Löffel. Auch aus der Tasse trinken klappt einwandfrei.

Freitag, 31. Oktober 2014

Stillen - aller Anfang ist schwer

Ich habe lange überlegt, ob ich diesen Beitrag schreibe, doch dann habe ich mich dazu entschieden. Warum habe ich überlegt? Die Stillbeziehung ist sehr intim und ich war mir nicht sicher, wie viel ich von meiner Erfahrung mit anderen teilen möchte. Letztendlich kam ich zu dem Schluss, dass mein Bericht vielleicht einigen Mamis hilft, weil wir eben nicht die klassische "Stillen klappt super"-Geschichte hatten. Und ich hätte damals gern aufmunternde Worte gehabt.

Die ersten Tage in der Klinik hat Milou so gut wie gar nichts getrunken. So richtig haben wir das nicht hinbekommen. Weil sie so ungeduldig war, hat sie sich immer direkt in Rage geschrien. An normales Anlegen war dann nicht mehr zu denken. Es brauchte jedesmal eine Mama (mich), einen Papa und zwei Hebammen, die unser furchtbar wütendes, schreiendes, Baby anlegen konnten. Das dauerte pro Stillmahlzeit zwischen 30 min und einer Stunde, bis das Baby überhaupt an der Brust war. Alle Hebammen im Krankenhaus versuchten einen anderen "Trick". Z.B. Stillposition wechseln, Stillhütchen, verschiedene Wege zur Beruhigung, vor dem Stillen an der Wasserflasche nuckeln zur Beruhigung und und und. Alles half einmal und beim nächsten Versuch wieder nicht mehr. Ich war verunsichert, überfordert und habe nach 2-3 Tagen viel geweint. Ich fühlte mich hilflos, war ich nicht einmal in der Lage, mein Kind alleine anzulegen. Das einzig positive in dieser Zeit: irgendwie hatte es dann doch immer geklappt und wir hatten noch nicht aufgegeben.

Eine Nacht war dann ganz schlimm und ich habe abgepumpt. Im Nachhinein kann ich auch sagen, dass es nicht dramatisch gewesen wäre, wenn die Hebammen zugefüttert hätten. Das haben sie in unserem Falle zwar nicht gemacht (Milou hat mit ihrem Gewicht doch immer im letzten Moment die Kurve gekriegt, so dass alle weiterhin auf das Stillen vertraut haben). Doch auch wenn es in der Klinik mal eine Notfallflasche gibt, kann sich trotzdem noch eine dauerhafte Stillbeziehung entwickeln.

Zu Hause angekommen hatten wir Riesenangst, dass uns das Kind verhungern würde. Immerhin hatten wir es bis dahin nicht einmal geschafft, ohne fremde Hilfe zu stillen. Die einzige Sicherheit, die wir hatten, war das Rezept für eine elektrische Milchpumpe. Die erste Nacht zu Hause war tatsächlich wieder ein Disaster. Es wollte einfach klappen, ich hatte schon einen schlimmen Milchstau und verbrachte die Nacht heulend und kühlend auf dem Sofa. Milou schlief ohne Stillen schon ziemlich erschöpft und meldete sich kaum noch von allein, um zu trinken. In der Klinik mussten wir sie regelmäßig wecken, damit sie nicht noch schwächer wird. Zu Hause waren wir so fertig, dass wir sie ein paar Stunden schlafen ließen. Am nächsten Morgen nahm ich sie aus ihrem Bettchen und auf einmal, wie aus heiterem Himmel, trank sie! Ganz in Ruhe und ausgiebig. Die Milchpumpe haben wir nicht einmal gebraucht. Wir benutzten zu diesem Zeitpunkt Stillhütchen, auch hier probierten wir verschiedene Marken aus, bis eines dabei war, was tatsächlich half. Wir nutzen die von MAM (dabei auch immer auf die richtige Größe achten!). Mit Stillhütchen klappte es dann regelmäßig sehr gut. Von da an hatten wie keine Probleme mehr. Ihr verlorenes Gewicht holte Milou ganz schnell auf. Außerdem, hatte ich eine ganz liebe Hebamme, die mich nie dazu gedrängt hat, das Stillhütchen loszuwerden. Denn für mich war klar, dass ich Milou nicht schon wieder stressen wollte und ihr das gerade erlernte nicht direkt wieder abgewöhnen wollte. So stillten wir bis zum 11. Monat durchweg mit Stillhütchen. Das war nie ein Problem. Mich störte es nicht, die Milch wurde dadurch nicht weniger und Milou kam damit zurecht. Einzig nervig war, das ständige Saubermachen der Stillhütchen und die Notwendigkeit, immer ein frisches dabei zu haben. Aber daran hatte ich mich schnell gewöhnt.

Mit diesem Artikel möchte ich allen Mamis Mut machen. Es gibt viele Wege für den Stillstart, Stillhütchen können durchaus eine langfristige Lösung sein und ich habe es nicht bereut, durchgehalten zu haben. Am Ende war Milou der absolute Stillgenießer, schöner hätte unsere Beziehung sich nicht entwickeln können!

Wie verlief eure Stillbeziehung? Hatte noch jemand einen schwierigen Start?

Samstag, 25. Oktober 2014

Spielplatz Kind


In unserem Mami-Freundeskreis gibt es ganz unterschiedliche Meinungen zum Thema Spielplatz. Ich meine, dass die Mamis mit ganz unterschiedlichem Alter der Sprösslinge anfangen auf Spielplätze zu gehen. Wir haben damit sehr früh angefangen. Milou ist ein Draußen-Kind, drinnen war es ihr immer zu langweilig. Einige Freunde gingen mit ihren Kindern erst auf den Spielplatz, als sie krabbeln oder sitzen konnten. Es gibt sogar einige, die fangen erst mit ca. einem Jahr an, mit ihrem Kind auf den Spielplatz zu gehen. Da war Milou schon ein Alter Hase auf dem Spielplatz!

Mit ca. 6-7 Monaten war der Spielplatz schon ein fester Bestandteil unseres Alltags. Milou hat immer ganz gespannt andere Kinder beobachtet. Hat sie sonst im Kinderwagen nur geschimpft, lag sie neben dem Spielplatz ganz ruhig drin und hat geguckt. Ich hatte ihr die Kopflehne immer nach oben gestellt, damit sie rausgucken konnte. Das fand sie immer super. Für mich waren das immer eine angenehme Momente, in denen mal nicht ich das Baby bespaßen musste, sondern es sich von der Welt bespaßen ließ. Versteht mich nicht falsch, ich spiele gern mit ihr. Doch Milou wollte im Babyalter wirklich immer immer immer beschäftigt werden. Auch eine Mama braucht ab und zu eine Verschnaufpause.

Sobald sie sitzen konnte ging es in den Sandkasten: Einige Mamis um uns herum haben auch damit viel länger gewartet. Das Kind könnte ja dreckig werden oder Sand essen. Ersteres war mir immer egal, ich wasche sehr gerne Wäsche. Ich war am Anfang auch zögerlich, weil Milou so viel Sand gegessen hat. Dennoch probierten wir es immer wieder aus, obwohl das Sand essen lange ein Problem war. Anfangs ging der wirklich "schaufelweise" in den Mund und es machte mir wenig Spaß, ständig Sand aus Milous Mund zu pulen. Doch dann, ganz plötzlich, war diese orale Phase vorbei und sie fing an zu spielen. Heute ist sie nur noch Sand, wenn sie Hunger bekommt. Mittlerweile, mit 15 Monaten, klettert sie schon allein die große Rutsche hoch und rutscht ganz allein runter. 


Wir haben den kompletten Sommer und auch den bisherigen Herbst jeden Nachmittag nach der Kita auf dem Spielplatz verbracht. So langsam graut es mir vor dem Winter mit schlechtem Wetter, das wird eine große Umstellung für uns. In Jena ist es so schön draußen zu sein. Egal auf welchen Spielplatz man geht, überall trifft man Freunde. Die Stadt ist mit 100.000 Einwohnern nicht zu klein, durch fast 30.000 Studenten und dadurch viel Trubel fühlt es sich für mich genug wie Stadt an (ich bin ja eigentlich ein Großstadt-Kind). Dennoch ist sie klein genug, dass man sich kennt und an jeder Ecke bekannte Gesichter trifft. Als Familie fühlen wir uns hier unglaublich wohl. 
Auch heute war wieder Spielplatz-Tag, drückt die Daumen, dass uns das Wetter dieses Jahr noch viele solcher Tage beschert.

Donnerstag, 16. Oktober 2014

Neue Handytaschen

Nach langer Zeit habe ich mal wieder für frischen Wind im Shop gesorgt.
Übrigens gibt es nur noch heute Abend 15 % Rabatt auf alle Taschen (für Neukunden in meinem Shop).