Mittwoch, 24. Juli 2013

Kinderzimmer


Ich weiß nicht, ob ich es schon mal geschrieben hatte. Jedenfalls haben wir ein zukünftiges kleines Platzproblem in unserer Wohnung. Wir haben zwar eine 4-Raum Wohnung, was erst mal ganz passabel klingt. Aber so einfach ist es dann doch nicht. Daniel hat ja schon eine größere Tochter, Lotta (7 Jahre), und Lotta hat ein Zimmer bei uns. Sie ist nicht zwar nicht immer da, weil sie bei ihrer Mutter lebt, aber ein Bett und Platz für ihr Spielzeug braucht sie in jedem Fall. Ihr Zimmer ist nur 8 qm klein, so dass es in Zukunft nicht geht, dass sich beide Kinder das Zimmer teilen. Es passt einfach kein zweites Bett in diesen kleinen Raum. Außerdem ist der Altersunterschied zu groß.

Dann haben wir noch ein Arbeitszimmer, was auch nicht besonders groß ist (11 qm). Da der Schneeweißchen-Shop sehr gut läuft und auch der Schokofuchs-Shop einiges an Material und Arbeitsgerät braucht, sind wir doch ziemlich auf das Arbeitszimmer angewiesen. Als ich noch in Berlin gearbeitet habe, hatte ich dafür eine ganze Wohnung mit 40qm, mittlerweile musste alles wieder auf 11 qm gequetscht werden. Das geht zwar ganz gut, aber das Arbeitszimmer kann ebenfalls keinem Kinderzimmer weichen. Denn die Arbeitsutensilien kann ich nicht im Wohnzimmer oder im Schlafzimmer aufbewahren wegen der Katzen. Außerdem nähe ich oft bis tief in die Nacht, so dass ich das keinesfalls im Schlafzimmer machen kann, wenn Daniel schon schläft. 

Im Moment haben wir es deshalb so gelöst: In Lottas Zimmer kamen zusätzlich zu ihrem Bett, ihrem Regal und ihrem Schreibtisch noch ein kleines Billy-Regal für die Babykleidung und eine Wickelkommode. So habe ich genügend Platz für Babys Sachen und immer einen abgetrennten Raum zum Wickeln, den ich entsprechend warm halten kann. Wenn Lotta bei uns übernachtet, kann notfalls nachts auch mal woanders gewickelt werden und sie hat ihr Zimmer trotzdem noch mit allem Platz und Freiraum für sich.

Die Babywiege kommt erst mal zu uns ins Schlafzimmer direkt neben unser Bett. Wenn wir irgendwann ein größeres Bett für die Kleine brauchen, müssen wir das Schlafzimmer clever umräumen, damit auch ein normales Babybett irgendwo Platz findet. Knifflig wird es erst, sobald die Kleine in einem eigenen Zimmer schlafen soll. Denn Wohnungen in Jena sind verdammt knapp, sehr teuer und man sucht zum Teil bis zu 2 Jahre nach einer passenden Wohnung (die dann meist trotzdem nicht bezahlbar ist). Wir wohnen nicht ohne Grund noch in unserer ursprünglichen Studentenwohnung, die mittlerweile keine WG mehr ist.

Naja, so ist der aktuelle Stand zu unserer Wohnung. Trotzdem ist das kleine Kinderzimmer sehr hübsch geworden. Lotta bekam eine Wimpelkette mit Namen über ihr Bett. Über dem Wickeltisch hängt eine zweite Wimpelkette ganz oben an der Decke (der Heizstrahler durchkreuzte meine Deko-Pläne, weil man da nix drunter hängen darf). Ich habe neue Gardinen und eine Wickeltischauflage genäht. Hinter dem Wickeltisch haben wir tapeziert und daneben ein paar zusätzliche Bilder aufgehängt. Die unteren Bilder sind aus einem Kalender von Martina Hoffmann, die hängen schon länger dort. Ich liebe ihre Illustrationen!

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