Sonntag, 29. September 2013

Die neueste Hose und allerlei Spielzeug

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Letzens hat Daniel ein paar Stunden mit Milou verbracht und ich konnte mal wieder nähen. Dabei gab es eine neue Hose. Wird ja langsam kälter, da brauchten wir was kuscheliges.

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Und so siehts aus, wenn wir mit allem gespielt haben, was Milou gerade schon interessiert. Wenn es nach ihr geht, sollten wir am liebsten stundenlang mit einer Rassel nach der anderen vor ihr rumklappern. Machen wir doch gern! Heute auch schon wieder fast zwei Stunden geklappert.

Freitag, 27. September 2013

Unsere Milou und wie sie alles auf den Kopf stellte...

Unsere Milou ist ein äußerst temperamentvolles Baby, seit dem ersten Tag! Berreits in der Klinik hat sie alle auf Trab gehalten und die Nachthebammen waren stolz wie Bolle, wenn sie unser Kind endlich zum Einschlafen gebracht hatten. Ja, und wir sind nach zwei Monaten auch immernoch stolz wie Bolle, wenn uns das gelingt. Denn mit Schlaf hat sie es nicht so.

Stattdessen liebt sie es, den ganzen Tag zu gucken, durch die Gegend getragen zu werden oder mit allerlei Spiel und Gesang bespaßt zu werden. Zuweilen ernten wir Mitleid von Eltern ausgesprochener Anfänger-Babies. Babies, die immer fein  trinken und danach direkt einschlafen. Das Milouchen ist da schon eine ganz andere Nummer. Wir bezeichnen sie ungern als Schreikind, sondern lieber als anspruchsvolles Baby. Und trotzdem: es macht uns Spaß und wir empfinden es gar nicht als anstrengend. Klar, es gibt Abende, da ist man schon verzweifelt, und Nachmittage, an denen man stundenlang mit der Rassel klappern muss, obwohl man doch lieber mal den Geschirrspüler ausräumen möchte oder wenigstens den Schlafanzug gegen ein Tages-Outfit wechseln möchte. Aber trotzdem lieben wir das Milouchen, so wie sie ist, und finden jeden Tag mit ihr spannend.

Das Beste ist für uns, wenn wir viel draußen sind. An der frischen Luft schläft sie nämlich wunderbar. Uns graut es schon ein wenig vorm Winter, wenn wir nicht mehr den ganzen Tag draußen unterwegs sein können. Doch auch dann werden wir eine Lösung finden. In meinem Arm ist sie ja doch meist ganz friedlich. Aber wehe, man legt sie beiseite...uiuiui, das trauen wir uns immer seltener.

Die Nächte sind dafür zum Teil ganz gut. Wir haben zwar jede Nacht eine Phase von 1-3 Stunden, die wir entweder mit Wandern durch die dunkle Wohnung verbringen oder hubbelnd auf unserem Gymnastikball (neben der Babytrage unser wertvollster Begleiter!), aber danach hat sie eine ausgeprägte Schlafphase von 4-6 Stunden. Oft schlafen wir bis morgens halb zehn aus, das ist ihre Lieblingsschlafzeit. Das hat sie wohl ganz von der Mama übernommen!

Milou mit ihrem Lieblingsspielzeug. Das Eselchen schaut sie sich sogar ein paar Minuten alleine am Tag an!

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Den Esel habe ich übrigens von DaWanda und ich habe der Verkäuferin auch schon eine Dankesmail geschrieben, dass sie uns mit dem Eselchen ein paar freie Minuten am Tag beschert hat.

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So sieht der morgendliche Schlaf kurz vor 10 Uhr aus, so unglaublich friedlich :-)

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Mobile mit Wolken und Ballon

Dieses schöne Mobile hat uns meine liebste Arbeitskollegin Anna Barbara zur Geburt gebastelt. Milou und ich mögen es total gern. Und immer, wenn ich es sehe, denke ich auch mal an die Arbeit und meine Kollegen. Manchmal fehlen sie einem doch, auch wenn man die Elternzeit in vollen Zügen genießt. Mehr zum neuen Leben mit Baby gibts im nächsten Post.


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Wolken Girlande

Diese Girlande habe ich am Abend vor der Geburt genäht. Es war ja ein Kaiserschnitt und wir wussten, wann es losgehen wird. Ich musste mich an dem Abend irgendwie ablenken, denn ich war furchtbar aufgeregt. Im Nachhinnein freue ich mich total über die Girlande. Sie hängt über unserem Bett und errinnert mich immer an die Gefühle, die ich am Vorabend der Geburt hatte. Die Vorfreude, die Aufregung und auch die Angst. Außerdem noch das Gefühl, der Kleinen Unrecht zu tun, indem wir sie einfach rausholen lassen. Ich hatte irgendwie ein schlechtes Gewissen und wollte mich noch gar nicht von ihr trennen. Ich wusste doch, dass sie lieber noch viel länger in meinem Bauch bleiben möchte. Am Ende war es auch so. Der Kaiserschnitt hat ihr ganz und gar nicht gefallen und sie leidet glaube ich heute noch unter ihrem Geburtstrauma. Auf jeden Fall hat es eine ganze Woche gedauert, bis sie ein bisschen Zufriedenheit ausstrahlte. Aber es ging ja nicht anders...da mussten wir nun beide durch.

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