Montag, 27. Januar 2014

Ein halbes Jahr

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Milou ist nun schon ein halbes Jahr alt. Dafür gibts ein kleines Update:

6 Monate Baby sein:
Lieblingsbeschäftigung: - Nackig auf dem Wickeltisch strampeln und dabei die Tapete von der Wand abpopeln (das mag Mama allerdings nicht!). 
- Papas Haare streicheln und dabei ganz laut lachen
- Babyschwimmen
- Im Kinderwagen durch Supermärkte fahren (da gibt es so viel zu sehen) und dabei alle vorbeigehenden Leute anlachen
Das mag ich gar nicht: Langeweile. Milou ist am besten drauf, wenn viele Leute da sind und es viel zu sehen gibt. Zu Hause wird sie schnell quengelig, weil einfach nix los ist.
Das kann ich noch nicht: Sich drehen. Milou ist eher bewegungsfaul und lieber mit Wachsen beschäftigt.

6 Monate Eltern sein:
Neue Erkenntnisse: Trotz aller Gegenmeinungen von Verwandten, um zehn ist für Milou die beste Zeit zum Schlafengehen, denn dann schläft Milou bis morgens um acht/ halb neun (mit 1-2 Unterbrechungen). Abends um acht ist sie noch nicht müde und falls das doch mal passiert, ist die Nacht gegen 5 Uhr zu Ende und Milou will spielen. Nachteil: den Tatort am Sonntag Abend kann sich Mama abschminken ;-)
Dafür fehlt die Zeit: Um abwechslungsreiches Essen zu kochen. Ich weiß nicht, wie andere Mütter das machen, aber bei mir gibt es meistens nur Brot. Bin mit dem Kochen von Milous Brei schon völlig ausgelastet.
Streit über: Eigentlich nix. Wir streiten uns sehr selten über Kleinigkeiten. Und ein großer Streit kommt mit so einem süßen Baby auch nicht auf, da die Freude einfach riesig ist. Obwohl doch...eine Kleinigkeit fällt mir ein: Wieso müssen wir für Papa ständig neue Mützen kaufen, die er dann nach einer Woche verliert?!
Der glücklichste Moment: Da gibt es viele! Trotzdem: wenn Milou nach dem Mittagsschlaf wach wird und vor Freude quietscht und gluckst, wenn ich ins Zimmer komme.
Nächte/Schlaf: Wir sind zufrieden. Sie schläft allein in ihrem Beistellbett und das ist für uns der größte Erfolg. Damit sind wir schon so glücklich, dass es uns nicht stört, dass sie ständig wach wird und weint. Wenn sie wach wird, nehme ich sie kurz hoch, dann gibt's meist nen Rülps oder nen Pups und dann schläft sie sofort in meinem Arm wieder ein. Nach wochenlangem "Nur-in-meinem-Arm-schlafen" bzw. "Gar-nicht-schlafen-bei-fehlender-Bewegung" kann uns als Eltern nicht mehr viel anhaben, wir sind abgehärtet. Selbst wenn es Abends mal wieder länger dauert und laut wird, halb so wild. Es ist ja nicht jeden Abend so schwierig. 
Darauf freuen wir uns: Uuuh...es stehen große Veränderungen bevor. Mehr dazu jedoch in einem Extrapost.
Das macht  Mama und Papa glücklich: - Ein Abend zu zweit. Gestern ab 22:30 Uhr war es tatsächlich mal wieder so weit. 
- Spaziergänge durch den Schnee (leider nur kurze Rundgänge, da es bei -7 Grad schnell mal zu kalt wird für so ein kleines Babygesicht)


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Freitag, 24. Januar 2014

Besuch im DaWanda Büro

Endlich haben wir es geschafft. Wir waren bei mir auf Arbeit im Büro. Milou fand den Trubel super. Sie liebt es, wenn viel los ist und immer wieder neue Gesichter zu sehen sind. Zu Hause ist sie ja gern mal quengelig, weil sie sich langweilt. Im Büro haben gefühlte 50 Kollegen die kleine Maus auf dem Arm gehabt und sie hat nicht einmal gemeckert. Im Gegenteil, Milou hat alle angestrahlt. Danach belohnte sie uns sogar noch mit einer Nacht Durchschlafen! Sie macht es nicht oft, immer nur 1-2 mal im Monat, um uns zu zeigen, dass sie es eigentlich kann ;-)

Der Tag war wirklich schön. Liebe Kollegen, ich freue mich schon auf das nächste Mal!


Ich muss mich schon wieder für das Handyfoto entschuldigen, aber das hat man nun mal immer zur Hand.

Montag, 13. Januar 2014

Winterspaziergang

Gestern waren wir spazieren, der Sonnenschein wollte genutzt werden. Es war mal wieder ein Kinderwagendesaster. Ganze 5 Minuten lag Milou da drin, danach ging nix mehr. Also beendeten wir unseren Spaziergang und machten eine kleine Fotosession - auch schön!

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Freitag, 10. Januar 2014

Sinnvolle Anschaffungen

Einkaufen fürs Baby macht wirklich Spaß und als werdende Eltern kauft man sicher einiges, was man nicht unbedingt braucht. Ich möchte hier einen kleinen Post darüber schreiben, was wir sehr gern nutzen und auch unbedingt brauchen. Vor allem möchte ich mir hier den Dingen widmen, an die wir vor der Geburt nicht gedacht haben und die wir nachträglich noch kaufen mussten. Jeder braucht natürlich andere Dinge. Dies ist nur unser ganz persönlicher Bedarf...

Vor der Geburt gekauft und wirklich sinnvoll:
- Sehr viel Kleidung (alle meinten, das sei zu viel. Doch unser Spuckkind braucht Tonnen an Wäsche!)
- Laufgitter (Aufgrund der beiden Katzen die beste Möglichkeit, Milou sicher abzulegen. Auch gut als Sammeltopf für all das Spielzeug, was man nach der Geburt von allen Seiten geschenkt bekommt.)
- Vaporisator (haben wir geschenkt bekommen und brauchten ihn anfangs lediglich für das Sterilisieren der Stillhütchen. Dafür ist er Gold wert. Mittlerweile nutzen wir ihn auch für die Schnuller und zum Dampfgaren beim Brei. Für Flaschenkinder natürlich noch sinnvoller, da es sehr viel Zeit spart)
- Kinderwagen, Manduca, Kindersitz und Co...klar, mobil will man ja sein. Tragetuch mussten wir uns nachträglich noch ausleihen, weil die Manduca zwischenzeitlich nicht mehr gepasst hatte.
- Wickeltisch in der richtigen Höhe (seit ich bei meinen Eltern auf einem niedrigeren Tisch gewickelt habe, weiß ich ihn wirklich zu schätzen!)
- Wärmelampe (kein Muss, aber Milou liebt es, sie anzustarren. Hilft uns immer zur Beruhigung)
- Stillbuch von Hannah Lothrup (ohne dieses Buch hätte ich sicher aufgegeben)
- Stillkissen (groß und klein): ich habe ein kleines von DaWanda (von Millemarille) und ein großes von Theraline. Zum Stillen nehme ich sie nie, jedoch nutzen wir beide häufig als Lagerungshilfe. Gerade am Anfang schön, denn die Kinder möchten doch ab und zu auch Mama und Papa sehen können und nicht immer nur an die Decke starren.

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Nach der Geburt gekauft (oder geliehen), weil ich nicht dachte, dass man es nicht braucht:
- viele Dinge für Mama zum Stillen (Stilleinlagen aus Baumwolle (Wegwerfstilleinlagen produzieren eine Menge Müll), Heilwolle, Multi-Mam Kompressen, Kühlpads)
- noch mehr Spucktücher (hatten 15...brauchten ca. 30!)
- noch mehr Schlafsäcke (Spuckkinder brauchen von allem mehr! Wir haben immer etwa 5-6 Schlafsäcke im Einsatz. Das mit dem Spucken ging übrigens erst nach ein paar Wochen los, am Anfang war es nicht so schlimm.)
- Babybadewanne (Am Anfang reichte die Wäscheschüssel, doch die wurde schnell zu klein. In die große Wanne mitnehmen macht zwar Spaß, aber dafür muss man immer zu zweit sein, damit einer das Kind rausnehmen und abtrocknen kann.)
- Bettdecke fürs Baby (Irgendwann ist auch der letzte Schlafsack vollgespuckt. Gut, wenn man dann noch eine Decke hat. Auch tagsüber immer im Einsatz, weil ich da keinen Schlafsack anziehe. Außerdem schläft Milou nur noch seitlich, da hilft die Decke beim Stabilisieren. Da wir immer mit offenem Fenster schlafen, nutzen wir Decke und Schlafsack gleichzeitig. Das funktioniert für uns einfach am besten. Durch den Schlafsack ist sie beim nächtlichen Stillen immer schön warm eingepackt und wenn ich sie hinlege, packe ich noch die Decke drüber. Nehmen allerdings keine allzu dicke Decke.)

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-  Wippe von Babybjörn (Haben wir von einer lieben Freundin geliehen bekommen. Macht sich super beim Füttern und auch so, weil Milou mir darin bei allem zusehen kann. Würde im Nachhinein auch keine andere Wippe mehr haben wollen, denn in dieser liegt sie einfach am besten!)

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- Bigaia Tropfen (Milou hatte leider ganz schlimme Bauchschmerzen. Damit wurde es etwas besser.)
- Rasseln (Ich dachte, man bekommt mehr davon geschenkt. Bei uns waren eher Handpuppen als Geschenke beliebt. Davon haben wir schon 5!)
- größerer Wäschekorb fürs Kinderzimmer (Das mit dem Spucken hatte ich ja schon häufiger erwähnt ;-) )
- eine neue Wärmelampe (Die erste hatte ich bei Ebay gekauft und die ging schnell kaputt. Da man nicht weiß, wie lange die Lampen schon im Einsatz waren, empfehle ich, so etwas dann doch neu zu kaufen)
- Nachtlicht, welches Sterne an die Decke projiziert (Haben wir geschenkt bekommen und es hilft ganz gut, Milou zu beruhigen)
- Eine Schlafmütze (Siehe Bild. Die hat uns die liebe Bine als normale Mütze gestrickt. Mittlerweile ist alles so spannend, dass tagsüber oft nur noch mit Mütze über den Augen geschlafen wird.)

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- Gymnastikball (Ohne unseren Hubbelball geht nichts mehr! Hilf beim Einschlafen, beim Wiedereinschlafen, lenkt ab bei Bauchweh, und dient als extra Sitz im Wohnzimmer, wenn mal wieder viel Besuch da ist. Der Hubbelball ist auch auf Reisen immer mit dabei!)

Es gibt sicher noch viel mehr Dinge. Die Wohnung platzt aus allen Nähten und das vor allem, weil Milou so viel Zeug braucht. Aber das waren die Dinge, die mir als erstes in den Sinn kamen, weil wir sie lieben (oder brauchen).


Das Drama mit dem Autofahren

"Jedes Baby fährt doch gerne Auto!"
"Unserer ist immer sofort eingeschlafen"

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...Ich kann es nicht mehr hören. Denn "Unsere fing immer sofort an zu Schreien!" Und zwar extrem, bis sie keine Luft mehr bekam. Die Ratschläge wie "Einfach schreien lassen" konnte ich dann auch nicht mehr hören. Das machten wie nie. Stattdessen hielten immer sofort an und fuhren nicht mal die 10 Minuten bis in die Innenstadt. Es tat mir so weh, sie so zu sehen, das konnte ich nicht zulassen. Also fuhren wir ganz oft Straßenbahn!

Die gute Nachricht: es waren nur Phasen, die kommen und gehen. Hin und wieder haben wir auch Wochen, in denen Auto fahren gar kein Problem ist. Am Anfang ging es überhaupt nicht. Die ersten 12 Wochen war es ein Krampf. Sie hatte wohl Bauchweh oder brauchte ständig Körperkontakt. Da wollte Milou einfach nicht allein in diesem Sitz sitzen. Dann, ganz plötzlich, fuhr sie auf einmal Auto. Wir dachten, yeah...jetzt haben wir es überwunden. Die gute Phase hielt ca. 4 Wochen an. Wir fuhren nach Leipzig und Chemnitz zu Freunden und für mich fühlte es sich an, als könnten wir endlich die Welt erobern. Das gab mir viel mehr Freiheit, was sich wirklich gut anfühlte. Und dann, wiederum ganz plötzlich, endete die gute Phase und Autofahren wurde erneut zum Horror. So ein Mist! In den schlechten Phasen hat Milou übrigens auch das Fahren im Kinderwagen gehasst (Ja, ich durfte mir auch anhören "Alle Babies schlafen doch im Kinderwagen"). Also wieder alles auf Anfang: wir fahren Straßenbahn und nutzen Tragetuch.

Ich weiß nicht, wie lange diese zweite schwierige Phase ging, wohl auch ein paar Wochen. Irgendwann, als Autofahren zumindest tagsüber besser wurde, habe ich dann ein Nachtlicht an den Rücksitz gehängt und langsam wurde auch das Fahren im Dunkeln wieder besser. Außerdem haben wir noch eine kleine Decke in den Kindersitz unter den Po gelegt, da dieser unbequem zu werden schien. Das hatte beides geholfen. Mittlerweile ist Autofahren kein Problem mehr, weder Tag noch Nacht. Wir waren schon in Dresden (über 200 km) und sogar bei meinen Eltern im Ruhrgebiet (450 km). Keiner weiß, wie lange diese gute Phase anhält. Fest steht, wir werden sie genießen und ganz viele Freunde besuchen! Im Januar geht's dann endlich nach Berlin zu meinen lieben Kollegen von DaWanda. Ich war schon so lange nicht mehr im Büro und vermisse alle schon ganz dolle. Außerdem ist man als Mama ja auch stolz, endlich mit Kind im Büro aufzukreuzen und sie endlich allen zu zeigen.

Wie die Zeit vergeht

Euch allen ein frohes neues Jahr! Die Zeit rast, es ist verrückt. Mir kommen die letzten 5 1/2 Monate vor wie ein Wimpernschlag. Ich hoffe, dass der Rest meiner Elternzeit mit Milou nicht so schnell verfliegt. Zum Bloggen komme ich so gut wie gar nicht, denn unser Kind schläft nicht gern :-( Und wenn sie schläft, dann nur mit größerer Anstrengung, um sie zum Schlafen zu bekommen.

Hier nun ein kleiner Rückblick in Bildern. 5 1/2 Monate ist Milou nun schon alt und nicht mehr mit dem hilflosen Neugeborenem der ersten Wochen zu vergleichen.

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Nehmen seit dem 3. Monat nun endlich mal einen Schnuller. Bin so froh, dass ich das nicht aufgegeben habe!

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Haben eine neue selbst genähte Spieluhr mit der Melodie "Over the Rainbow" (Laufwerk habe ich bei DaWanda gekauft).

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Haben die erste große Fahrt zu meinen Eltern ins Ruhrgebiet geschafft. Habe ich schon mal erwähnt, dass unser Kind nicht schlafen will?! Auch im Auto kann das schon mal länger dauern. Die Fahrt hat sie trotzdem super durchgehalten.

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Haben Weihnachten gefeiert, bei uns zu Hause...

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...und bei meinen Eltern. Na, wer war der Weihnachtsmann?

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Wir essen seit 6 Tagen Brei. Milou kann gar nicht genug davon bekommen, macht den ganzen Tag Kaubewegungen, wenn sie irgendwo Essen sieht und quietscht vor Freude, wenn sie auch endlich etwas löffeln darf. Leider macht ihre Verdauung das Ganze noch gar nicht gut mit. Blähungen und Verstopfung rauben uns zur Zeit nachts den Schlaf :-(

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Brauchen immer ganz große und ganz viele Lätzchen, weil wir sooo viel Spucken. Komme kaum mit Wäsche waschen hinterher.

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Finden Spieluhren im Allgemeinen toll, hier nochmal der bereits gezeigte Fuchs.

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Sind ständig am Lachen und schon so groß!