Donnerstag, 5. März 2015

Lieblingsspiele mit 18 Monaten

Es ist gar nicht so leicht, ein Kleinkind zu Hause bei Laune zu halten. Denn so richtig mit z.B. Bauklötzern, Eisenbahn, Schleich-Tieren spielt Milou noch nicht. Sie befindet sich irgendwie gerade in so einer Zwischenphase, wo nicht mehr jedes Spielzeug interessant ist und viele Spielzeuge noch nicht das richtige sind. Das Babyspielzeug haben wir schon lange weggeräumt. Hier nun eine Liste, von Aktivitäten (für drinnen), die gerade total angesagt sind:

- Sticker kleben: Wir haben so ein Stickeralbum mit Stickern rund um die Stadt (noch von der großen Schwester übrig). Zwar klebt Milou noch alles wild und übereinander auf, doch es schult die Feinotorik und sie lernt ganz viele neue Wörter. Highlight ist jedes Mal, wenn man ihr einen Sticker auf die Nase klebt. Dann flitzt sie davon und sagt "Papa zeigen, Nade!" ((" Dem Papa die Nase zeigen")

- Mit Murmeln spielen: Es vergeht kein Tag, an dem nicht der ganze Wohnzimmerboden mit lauter "Kuller, Kuller" bedeckt ist. Die Dinger findet man mittlerweile überall bei uns in der Wohnung.

- Kneten: Als ich Mama wurde, habe ich mir nicht ausgemalt, dass ich regelmäßig morgens um 6:30 Uhr dasitze und mit dem Kind kneten werde. Was solls, man gewöhnt sich an alles.

- Knöpfe sortieren: Was als gute Idee anfing (siehe Bild 1), endet mittlweile jedes Mal damit, dass die Knöpfe nur noch wie wild herum geworfen werden. Am Ende wird MEINE Feinmotorik geschult, indem ich hunderte winziger Knöpfchen wieder aufheben muss, um sie zurück ins Glas zu befördern. Genauso wie bei den Murmeln findet man überall in unserer Wohnung Knöpfe!


Bild 1


Bild 2


- Malen: Dazu gibt es nicht viel zu sagen. Malen macht immer Spaß, in jedem Alter.

- Bücher anschauen: Das können wir stundenlang machen. Die Bücherkiste hatten wir sogar schon so oft angeschaut, dass alle Bücher langweilig wurden. Ich musste einen neuen Schwung altersgerechter Bücher kaufen. Die Babybücher habe ich schon aussortiert. Am liebsten mögen wir zur Zeit Pip und Posy, Pusten, Trösten, Pflaster drauf und alle Bücher, in denen jemand " Aua hat", davon ist Milou gerade am meisten fasziniert und will immer trösten.



Dackelshirt

Ich mag ja sehr gern die Kinderkleidung von Miniboden. Doch bei den Preisen verschlägt es mir jedes Mal den Atem. Das ist einfach zu teuer für uns, zumal die Kleinen das ja auch gar nicht lange tragen. Irgendwie habe ich dann spontan ein Shirt genäht, was vom Stil her so ähnlich ist. Die Ärmel sind mir dabei viel zu lang geraten, aber macht ja nix. Dafür kann Milou das Shirt sehr lange tragen. Ich bin zufrieden, sogar mit den Applikationen, die ich vollständig mit der Nähmaschine gemacht habe.  Der Popo vom Dackel findet sich übrigens hinten auf dem Shirt.